mit dem 78er March 782-BMW wie zu Saisonbeginn in Le Castellet noch einmal ein Doppelschlag – Siege in beiden Rennläufen im Gesamtklassement, seine Siege 15 und 16 im Historischen Formel-2-Sport seit 2021!
Im Qualifying fuhr Kaufmann mit 1:36.549 Minuten (Schnitt 157,57 km/h) hinter James Lay im 76er March 762 (1:36.190) und Manfredo Rossi di Montelera im 78er Chevron B 42 (1:36.195) den dritten Startplatz heraus. „Ich fuhr das Qualifying noch mit gebrauchten Reifen vom Historic Grand Prix Zandvoort, während die Konkurrenz mit neuen Reifen unterwegs war“, schlüsselt Wolfgang Kaufmann auf. „Da hatte ich für das Rennen natürlich noch einiges vor. Misano ist eine coole, sauschnelle Strecke, die im Formel 2 einen klasse Fahrspaß bietet!“
Nach dem Start zu Rennlauf eins hielt sich der Westerwälder zunächst im Windschatten des führenden James Lay. „Hinter mir setzte mich Rossi di Montelera unter Druck“, schildert Kaufmann seine Cockpit-Perspektive. „Ich wiederum baute Runde für Runde den Druck auf den Meisterschaftsleader Lay auf, bis er einen Fehler machte, ich letztendlich in Führung gehen konnte und gewann. Auch Rossi di Montelera schaffte es später noch an ihm vorbei.“ Mit hauchdünnen 0,106 Sekunden Vorsprung behielt Kaufmann gegenüber Letzterem neben der Zielflagge die Oberhand. James Lay lag 4,328 Sekunden zurück.
„Zwar gewann ich das Startduell zu Rennlauf zwei,“ erzählt Kaufmann weiter, „jedoch presste sich James Lay in Turn 2 direkt neben mich. Ich ließ genug Luft, um einen Kontakt zu vermeiden.“ Lay und Kaufmann kämpften eine Weile um den Sieg, aber nach drei Runden musste der Brite mit technischem Defekt aufgeben. „Im Verlauf des Rennens strandeten dann noch mehr meiner direkten Gegner vorn. Somit konnte ich relativ entspannt einem weiteren Sieg entgegensteuern.“ Auf die jetzigen Verfolger Keith White im March 76 B und Martin Wood im March 73 B fuhr er bis zur Zielflagge innerhalb von 16 Runden einen Vorsprung von mehr als 50 Sekunden heraus.
„Misano war für mich das grandiose Finale einer Saison, in der ich von sechs Rennläufen fünf gewann“, resümiert der „Piranha“ begeistert. „Und obwohl ich in Brands Hatch sowie Dijon nicht am Start war und mir somit vier Rennläufe fehlten, wurde ich noch Dritter in der Meisterschaft! Manchmal denke ich, wenn ich damals auch noch Formel 2 hätte fahren können, wer weiß, vielleicht wäre ich auch noch Formel-1-Pilot geworden...
„ ...vielleicht wäre ich auch noch Formel-1-Pilot geworden...“
Beim letzten Lauf zur „F2 Classic InterSeries“ für historische Formel-2-Rennwagen 2025 auf der 4,2 Kilometer langen italienischen Rennstrecke von Misano an der Riviera in der Provinz Rimini gelang Wolfgang Kaufmann
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